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Home»Uncategorized»ewz: keine Energiepreiserhöhung in der Grundversorgung für 2023
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ewz: keine Energiepreiserhöhung in der Grundversorgung für 2023

adminBy admin31. August 20222 Mins Read
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Die ewz-Kundinnen in der Grundversorgung in der Stadt Zürich und im Versorgungsgebiet in Teilen Graubündens profitieren von unverändert stabilen Energiepreisen. Aufgrund der höheren Tarife der Swissgrid AG werden die Netznutzungstarife höher ausfallen. Zudem erfolgt eine Anpassung bei den kommunalen Abgaben. Der Stadtrat hat die ewz-Stromtarife für 2023 genehmigt.

Der ewz-Stromtarif setzt sich aus den Komponenten «Energielieferung», «Netznutzung» und «Abgaben» (kommunale Abgabe sowie der Netzzuschlag als nationale Abgabe) zusammen. Da ewz über genügend eigene Wasser- und Windkraftwerke sowie Photovoltaikanlagen für die Stromproduktion verfügt, können Kundinnen in der Grundversorgung zu stabilen Produktionskosten beliefert werden. Die aktuell grossen Preisschwankungen am Strommarkt haben keinen Einfluss auf die Preiskalkulation. Die Tarifkomponente «Energielieferung» bleibt für das Jahr 2023 unverändert stabil für die Kund*innen in der Stadt Zürich und in den von ewz direkt belieferten Gebieten in Graubünden.

Erhöhung der «Netznutzung» aufgrund gestiegener Tarife der Swissgrid
Die Swissgrid AG als nationale Übertragungsnetzbetreiberin kündigte an (siehe Medienmitteilung vom 22. März 2022), ihre Tarife insbesondere für die allgemeinen Systemdienstleistungen von 0,16 Rp./kWh im Jahr aktuellen Jahr auf 0,46 Rp./kWh für das Jahr 2023 zu erhöhen. Entsprechend muss ewz die Preiskomponente «Netznutzung» anpassen.

Erfolgreiches 2000-Watt-Förderprogramm

Mit den 2000-Watt-Förderbeiträgen unterstützt ewz in der Stadt Zürich und in den beitragsberechtigten Ortschaften im Kanton Graubünden unter anderem Energieeffizienzmassnahmen, den Bau von Solaranlagen sowie den Ersatz von Heizungen mit fossilen Brennstoffen durch Wärmepumpenanlagen oder den Anschluss an Wärmeverbunde. In den Jahren 2021 und 2022 ist die Anzahl der Fördergesuche stark angestiegen, was ein Beleg für die Bereitschaft der Bevölkerung und Unternehmen ist, in eine CO2-neutrale Zukunft zu investieren – insbesondere in Photovoltaik, Heizungsersatz und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Damit der grossen Nachfrage auch weiterhin entsprochen werden kann, wird die Tarifkomponente «Abgaben» (kommunale Abgabe) für 2023 in der Stadt Zürich von 1,85 Rp./kWh auf 2,15 Rp./kWh und in den beitragsberechtigten Ortschaften in Graubünden von 1,40 Rp./kWh auf 1,70 Rp./kWh angepasst.

Moderate Veränderung des Gesamttarifes
Ein Zweizimmer-Haushalt*, der das Standardprodukt ewz.natur oder ewz.econatur bezieht, hat für 2023 mit einer rund 16 Franken höheren Stromrechnung zu rechnen. Wer sich für das ökologisch hochwertigste Produkt ewz.pronatur aus 100 Prozent naturemade star-zertifiziertem Naturstrom entschieden hat, wird rund 33 Franken pro Jahr mehr einkalkulieren müssen. Dies weil die Teilrückvergütung des Netzzuschlags sich von 1,70 Rp./kWh auf 0,70 Rp./kWh verändert. Ausschlaggebend dafür ist das Auslaufen der Einspeisevergütung per 1. Januar 2023 als Teil des Netzzuschlags. Diese dient als Bemessungsgrundlage für die Rückvergütung.

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