Close Menu
bundesRUNDSCHAU
  • Home
  • Bau
  • Fahnen und Flaggen
  • E-Government
  • IT-Security
  • Sicherheit
  • Logistik
  • Energie
  • More
    • Rohrsysteme
    • IT-Outsourcing
    • Kolumnen
    • Über Uns
Beliebt

Meilenstein erreicht: Das neue ewz-Betriebsgebäude Herdern steht im Rohbau

26. November 2025

Verladetechnik neu gedacht: Sicher, effizient und zukunftsorientiert

11. November 2025

Ökobilanz 2024 von SENS eRecycling – Neuer Rekord: über 100 000 Tonnen elektrische und elektronische Geräte recycelt

29. Oktober 2025
Facebook X (Twitter) Instagram
bundesRUNDSCHAU
  • Home
  • Bau
  • Fahnen und Flaggen
  • E-Government
  • IT-Security
  • Sicherheit
  • Logistik
  • Energie
  • More
    • Rohrsysteme
    • IT-Outsourcing
    • Kolumnen
    • Über Uns
bundesRUNDSCHAU

Home»IT-Security»„Energie-Hacker“ waren wieder am Werk
IT-Security

„Energie-Hacker“ waren wieder am Werk

adminBy admin4. Februar 20214 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest Telegram LinkedIn Tumblr Copy Link Email
Follow Us
Google News Flipboard
«Höhere Qualität als im Vorjahr»: Dr. Peter Morf, Leiter des HTZ-Schwerpunkts Energietechnologien und Ressourceneffizienz, vergleicht mit dem Vorjahr.

Aus den heute verfügbaren Daten lässt sich viel herausholen, das der Gestaltung einer Schweizer Energiezukunft dient, die im Zeichen von Effizienz und erneuerbaren Energiequellen steht. Auch die zweiten Energy Data Hackdays standen im Zeichen der Suche nach innovativen Lösungen.

Der erfolgreichen nationalen «Hacker-Premiere » im Vorjahr mit 100 Teilnehmenden folgte eine Zweitauflage. Erneut mit dem Hightech Zentrum
Aargau (HTZ) als Gastgeber im Technopark Aargau in Brugg. Mehr als 120 Personen hatten sich Anfang Jahr angemeldet. Aber der für März 2020 geplante Anlass musste wegen der Corona-Pandemie auf Ende August verschoben werden. Im Frühjahr wurde als «Ad-hoc-Ersatz» ein Online- «Hack-Workshop» angeboten, an dem rund 20 Personen teilnahmen. An den eigentlichen Energy Data Hackdays 2020 von Ende August engagierten sich rund 90 Personen. Von diesen nahmen 81 am «physischen» Zweitages-Event teil, ein halbes Dutzend Personen tat dies online. Das Gros der Teilnehmenden – rund 35 Personen – stammte aus der Energiebranche, weitere Gruppen aus dem Hochschulbereich beziehungsweise der Hacker-Community, zum Beispiel Datenarchitekten und -wissenschaftler.

32 Stunden Hacking
Exakt 32 Stunden standen den «Hackern» zur Verfügung, um Lösungsansätze rund um die Schweizer Energiezukunft zu entwickeln. Es warteten 15 «Challenges» bzw. Projektideen darauf, von einer der spontan gebildeten, interdisziplinären Arbeitsgruppen bearbeitet zu werden. Nach Möglichkeit sollte ein funktionierender Prototyp resultieren. Die Challenges waren von Unternehmen, Hochschulen, dem Bundesamt für Energie, dem HTZ und auch von Privatpersonen definiert und eingereicht worden. Ein Dutzend Projekte wurde schliesslich ausgewählt. Als Rohstoff standen den «Hackern» über 200 Datensätze zu Energiethemen sowie weitere aufbereitete Ressourcen zur Verfügung. Bei den Daten handelte es sich beispielsweise um aktuelle öffentliche Daten, historische Werte und anonymisierte Profile. Tendenziell wurden eher Challenges angepackt, deren Ideengeber («Challengeowner») auch gleich Datensätze mitgeliefert hatten.

Fortsetzung folgt:
5 «CHALLENGES» An diesen fünf Challenges wird weitergearbeitet:

• Den eigenen Smart Meter lesen: Mehr Transparenz – der Privatkunde erhält über ein webbasiertes Dashboard gratis genaue Echtzeitdaten über
seinen Stromverbrauch. Die von intelligenten Zählern (Smart Meter) erfassten Verbrauchsdaten werden mit historischen Daten kombiniert. (Ideengeber: Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, EKZ)
• Analyse der Elektromobilität: Das Ziel sind Antworten auf Fragen zum Mobilitäts- und Ladeverhalten in der neuen Ära der Elektromobilität. Wie bewegen sich die Menschen? Wo und wann werden E-Mobile aufgeladen? Wie fällt der Vergleich von öffentlichen und privaten Ladestationen aus? Zusätzlich zur erhöhten Transparenz geht es um die Abschätzung des benötigten Ausbaus der Infrastruktur. (Ideengeber: EKZ)
• Optimierung von Fernwärmeverbünden: Letztlich geht es um die Minimierung von Fernwärmeanlagen, insbesondere was den Einsatz von Spitzenlastkesseln (werden für fossile Brennstoffe verwendet) betrifft. Heizen macht über 40 Prozent des Energieendverbrauchs aus. Fernwärmeverbünde ermöglichen das Ausrollen von Wärme auf der Grundlage von erneuerbaren Energien. (Ideengeber: AEW Energie AG, Aarau)
• Analysen für das Asset Management: Künstliche Intelligenz wird eingesetzt, um vorherzusagen, wie sich der Zustand von Leistungstransformatoren innert ein bis zwei Jahren verschlechtert. Das
resultierende Tool dient zur Entscheidungsunterstützung von Vermögensverwaltern. (Ideengeber: Solutions-ahead Schweiz GmbH, Zürich).
• Erkennung von Energieverbrauchs- Anomalien: In Wohnimmobilien und in der Industrie wird oft Energie verschwendet. Mögliche Gründe: Ein
bestimmtes Benutzerverhalten, menschliches Versagen und schlecht funktionierende Geräte. Ziel ist eine Senkung des Verbrauchs von Spitzenenergie. Zu diesem Zweck wird mittels Machine Learning auf der Basis von Smart-Meter-Daten «abnormaler» Verbrauch identifiziert. (Ideengeber: Ahoy-Hoy GmbH, Zürich).

Der digitale „Gebäudepass“
Beim «Gebäudepass» («building passport») handelt es sich um eine Herausforderung aus dem letztjährigen Hackathon. Die Arbeit stiess im Aargau auf besonderes Interesse. Das anvisierte Tool soll alle relevanten energiebezogenen Informationen über ein bestehendes Gebäude oder einen Gebäudepark digital dokumentieren und abbilden. Das Ziel: eine Plattform für die Energie- und Investitionsoptimierung für Gebäudebesitzer, Gemeinden, Kantone, Bund und Energieversorger. Für die Weiterbearbeitung wurde bei der Innosuisse ein Projektantrag gestellt. Die beiden Städte Aarau und Lenzburg haben mit ihren Werken – Eniwa bzw.
Städtische Werke Lenzburg – Interesse bekundet, sich im Rahmen eines Innosuisse-Projektes ebenfalls zu engagieren.

«Höhere Qualität der Daten und der Resultate»
Nachgefragt: Dr. Peter Morf, Leiter des Schwerpunkts Energietechnologien und Ressourceneffizienz des Hightech Zentrums Aargau.

Herr Morf, weshalb hat sich das HTZ erneut als Event-Partner bei den
Energy Data Hackdays engagiert?

Peter Morf: «Es handelt sich laut dem Bundesamt für Energie um den grössten Anlass dieser Art in der Schweiz. Als Träger und Gastgeber mitzuwirken, ist für die Ausstrahlung des Aargaus als innovativer Energiestandort wichtig.»

Wie fällt der Vergleich mit der Premiere im Vorjahr aus?
«Gewisse Datensätze wurden von einigen Ideengebern nur für diese Hackdays zur Verfügung gestellt. Die Qualität der verfügbaren Daten war in diesem Jahr insgesamt sicher höher. Dies hat sich ebenfalls direkt in der Qualität der Challenges und auch der Resultate niedergeschlagen. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal auch Künstliche Intelligenz zur Lösung von Problemen herangezogen. Als Werkzeug der Datenanalyse lässt sich die so genannte KI sicher nicht mehr wegdenken.»

Bleibt das HTZ auf diesem Feld engagiert?
«Wir werden bei den Energy Data Hackdays 2021 mit Sicherheit dabei sein und versuchen, den Daten- und Ideenwettbewerb mit eigenen Challenges ebenfalls zu befeuern.»

www.hightechzentrum.ch

Tüfteln trotz Corona-Auflagen:
Zwei von über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Technopark Aargau.
Cyber-Security Energie Hacker IT-Sicherheit
Follow on Google News Follow on Flipboard
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email Copy Link

Verwandte Artikel

Roboter mit «Herz und Verstand»

«Cybersicherheit»

Das Swiss Energy Forum 2024 in Arlesheim

Expansion bei Fronius

Auf dem Weg zu Netto-Null im Gebäudebereich

Neue Impuls für Baselland

Top Neuigkeiten

Biomasse-Transporte sind kein Holzweg

27. Dezember 202131 Views

Die Schweizer Fahnennäherei

16. Januar 202323 Views

CKW Energiewelt so gefragt wie noch nie

11. November 202222 Views

Synthetische Treibstoffe sauber verbrennen

23. Dezember 202121 Views
Nicht verpassen

Wärmeschutz mit System – Industrie-Sektionaltore als Beitrag zur Energieeffizienz

11. September 20251 Min Read3 Views

Moderne Industrie-Sektionaltore können weit mehr als nur öffnen und schliessen: Sie leisten einen aktiven Beitrag…

Neue HSLU-Studie: Arbeitsdruck erhöht Unfallrisiko auf der Strasse

11. September 2025

Hochwasserbeständige Türen

20. August 2025

IQTAG: Der digitale Schutzschild der Authentizität in einer Welt voller Fälschungen

19. August 2025
Quick Links
  • Kontakt
  • Abo
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Lifestyle
  • SCHWEIZER FACHMEDIEN
  • PRESTIGE MAGAZIN
  • PRESTIGE TRAVEL
Business
  • PRESTIGE BUSINESS
  • bauRUNDSCHAU
  • energieRUNDSCHAU
  • Geschäftsführer*in Basel
KONTAKT

Herausgeber
Schweizer Fachmedien GmbH
Pfeffingerstrasse 19
CH-4153 Reinach

Email: [email protected]
© 2025 bundesRUNDSCHAU. Alle Rechte vorbehalten.

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.