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Home»Aktuelles»WBS Power treibt 3,2-GW-Energieinfrastruktur für Hyperscale-Rechenzentrum-Campus voran
Aktuelles

WBS Power treibt 3,2-GW-Energieinfrastruktur für Hyperscale-Rechenzentrum-Campus voran

adminBy admin25. März 20263 Mins Read
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Visualization of the data center in the municipality of Choczewo

In Lublewo in der Gemeinde Choczewo in der nordpolnischen Region Pommern entsteht ein neuer Hyperscale-Rechenzentrumscampus mit einer angestrebten Kapazität von 3,2 GW. Das Projekt mit dem Namen Baltic Data Center Campus wird von WBS Power S.A. entwickelt. Das Unternehmen hat bereits die Netzanschlussbedingungen für die vollständige Kapazität von 3,2 GW gesichert.

„Dies wird das größte Projekt seiner Art in Polen und eines der größten in Europa“, sagte Maciej Marcjanik, Geschäftsführer von WBS Power.

WBS Power hat einen strategischen Schritt in den Bereich der Hyperscale-Rechenzentren vollzogen und positioniert sich damit als Anbieter von Energieinfrastruktur für KI. Das Unternehmen ist dafür verantwortlich, groß angelegte, stabile und emissionsarme Energieinfrastruktur zu planen, zu integrieren und bereitzustellen. Diese bildet die Grundlage für den Ausbau von KI-, HPC- und Cloud-Infrastruktur.

„Dies ist ein natürlicher Schritt in unserer Wachstumsstrategie, mit dem wir das Fachwissen und die Markterfahrung nutzen, die wir über viele Jahre aufgebaut haben. Wir schaffen die Infrastruktur für die nächste Phase der globalen digitalen Transformation“, sagte Hubert Bojdo, Finanzleiter von WBS Power.

Die Vorbereitungen für das Projekt haben mehrere Monate in Anspruch genommen und umfassten die Entwicklung des Investitionskonzepts, die Auswahl eines optimalen Standorts sowie die Sicherung eines geeigneten Grundstücks für das Vorhaben. Der gewählte Standort ermöglicht eine flexible Skalierung des Projekts über verschiedene technologische Konfigurationen hinweg und gewährleistet zugleich den Zugang zu ausreichenden Stromkapazitäten. Das Unternehmen geht nun in die nächste Projektphase über. Der Campus wird in vier Phasen mit einer jeweils geplanten Kapazität von 800 MW errichtet. Jede Phase umfasst:

  • eine eigene Energieinfrastruktur für KI-Workloads,
  • die Integration erneuerbarer Energiequellen und von Batterie-Energiespeichersystemen (BESS),
  • Lösungen nach höchsten ESG-, Energieeffizienz- und Energiesicherheitsstandards,
  • Plattformen zur Unterstützung der Zusammenarbeit mit globalen Hyperscalern und Cloud-Anbietern.

Die Vorbereitungsarbeiten für alle vier Phasen sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Das erste Rechenzentrum soll 2028/2029 in Betrieb gehen.

„Die rasante Entwicklung der KI treibt die Nachfrage nach Hyperscale-Rechenzentren voran, die durch fortschrittliche Infrastruktur und einen verlässlichen Zugang zu großen Strommengen unterstützt werden. Die Integration erneuerbarer Energien und von Energiespeichern in die digitale Infrastruktur wird ein zentraler Pfeiler der Wettbewerbsfähigkeit von Hyperscale-Projekten der nächsten Generation sein„, sagte Maciej Marcjanik.

Der Baltic Data Center Campus wird in der Nähe eines der größten Umspannwerke Polens errichtet. Der Strom für den Campus wird aus konventionellen Quellen stammen, ergänzt durch erneuerbare Energien und langfristig auch Kernenergie.

„Die digitale Revolution erfordert Infrastruktur in einer völlig neuen Größenordnung. Wir haben den Standort für den Baltic Data Center Campus mit großer Sorgfalt ausgewählt und dabei den Zugang zu hohen Stromkapazitäten, einem bereits heute verfügbaren diversifizierten Energiemix sowie die langfristige Perspektive einer stabilen Versorgung durch künftige Kernenergie berücksichtigt“, ergänzte Hubert Bojdo.

Der Baltic Data Center Campus ist nicht das erste Projekt dieser Art, das WBS Power entwickelt. Das Unternehmen treibt auch das Projekt Finsterwalde Data Center in Deutschland mit einer Kapazität von 500 MW voran. Es ist als Antwort auf die wachsende Nachfrage im deutschen Markt nach Hyperscale-Rechenzentren konzipiert, die effizient in das Energiesystem eingebunden sind.

WBS Power verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Energieinfrastruktur, darunter Projekte im Bereich erneuerbare Energien und BESS, Hochspannungsnetzinfrastruktur sowie die Entwicklung von Standorten mit gesicherter Stromversorgung.

Die Aktivitäten des Unternehmens in Polen und Deutschland spiegeln den breiteren Trend zum Aufbau einer neuen europäischen KI-Infrastrukturlandschaft wider.

„Wir sind stolz darauf, dass ein polnisches Unternehmen zur Energie- und digitalen Transformation Europas beitragen und damit dessen wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit sowie technologische Souveränität stärken kann„, schloss Maciej Marcjanik.

WBS Power
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