Close Menu
bundesRUNDSCHAU
  • Home
  • Bau
  • Fahnen und Flaggen
  • E-Government
  • IT-Security
  • Sicherheit
  • Logistik
  • Energie
  • More
    • Rohrsysteme
    • IT-Outsourcing
    • Kolumnen
    • Über Uns
Beliebt

Sébastien Durbec (TCS Schweiz) im Interview: «Viele Schweizer Unternehmen sind auf das KI-Gesetz der EU nicht vorbereitet»

20. Oktober 2026

CHERY startet in der Schweiz mit der TIGGO-SUV-Familie

15. Oktober 2026

TrendAI™ Zero Day Initiative™ vergibt bei Hacking-Wettbewerb Pwn2Own Preisgelder in Höhe von über 1,2 Millionen US-Dollar

14. Oktober 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
bundesRUNDSCHAU
  • Home
  • Bau
  • Fahnen und Flaggen
  • E-Government
  • IT-Security
  • Sicherheit
  • Logistik
  • Energie
  • More
    • Rohrsysteme
    • IT-Outsourcing
    • Kolumnen
    • Über Uns
bundesRUNDSCHAU

Home»Aktuelles»Sébastien Durbec (TCS Schweiz) im Interview: «Viele Schweizer Unternehmen sind auf das KI-Gesetz der EU nicht vorbereitet»
Aktuelles

Sébastien Durbec (TCS Schweiz) im Interview: «Viele Schweizer Unternehmen sind auf das KI-Gesetz der EU nicht vorbereitet»

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien20. Oktober 20264 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest Telegram LinkedIn Tumblr Copy Link Email
Follow Us
Google News Flipboard
Sébastien Durbec, Country Head von Tata Consultancy Services (TCS) Schweiz.
Sébastien Durbec, Country Head von Tata Consultancy Services (TCS) Schweiz.

Seit Frühling 2026 steht Sébastien Durbec an der Spitze des Schweizer Geschäfts von Tata Consultancy Services (TCS), einem der weltweit führenden IT-Beratungsunternehmen. Im Interview spricht er über die Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz, digitale Souveränität und die Herausforderungen, vor denen Schweizer Unternehmen stehen.

Sébastien Durbec ist seit Frühling 2026 Country Head von TCS Schweiz.
Sébastien Durbec ist seit Frühling 2026 Country Head von TCS Schweiz.

Sie haben im April die Leitung von TCS Schweiz übernommen. Welche drei Prioritäten haben Sie sich für die ersten zwölf Monate gesetzt?

Kundentreue ist für uns von enormer Bedeutung. Wir werden deshalb weiterhin grossen Wert auf die Pflege unserer Kundenbeziehungen legen. In der nächsten Wachstumsphase muss der Fokus darauf liegen, unsere Kunden bei der Transformation von fragmentierten KI-Anwendungen hin zu skalierbarer, unternehmensweiter KI zu unterstützen. Wir sind überzeugt, dass die Einführung von KI zunehmend an Dynamik gewinnt und eine neue Ära beginnt. Dies gilt auch für Bereiche wie Cybersicherheit, Datenmanagement oder Sovereign Cloud. Ein weiteres Ziel ist die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeitenden in neuen Technologien.

Tata Consultancy Services ist seit vielen Jahren in der Schweiz präsent. Was möchten Sie unter Ihrer Leitung anders machen als zuvor?

Vor allem ist es wichtig, unseren erfolgreichen Ansatz fortzusetzen. Wir können auf einer sehr guten Grundlage aufbauen, und es ist nicht notwendig, Veränderungen um der Veränderungen willen durchzusetzen. Der Markt ist enorm volatil geworden und die Veränderungen entstehen von selbst. Wir sind darauf vorbereitet.

Digitale Souveränität ist derzeit ein zentrales Thema in der Schweiz und Europa. Was bedeutet digitale Souveränität konkret für ein Schweizer Unternehmen?

Für Schweizer Unternehmen bedeutet digitale Souveränität vor allem vollständige Kontrolle und Autonomie über ihre eigenen Daten sowie die freie Wahl von Software und Infrastruktur und damit Unabhängigkeit in diesen Bereichen.

Viele Schweizer Unternehmen sind stark auf US-Technologie- und Cloud-Anbieter angewiesen. Ist diese Abhängigkeit Ihrer Meinung nach zu gross geworden?

Es ist eine Tatsache, dass fast 70 Prozent der Schweizer Unternehmen Technologie von US-Anbietern beziehen. Natürlich birgt dies gewisse Risiken, etwa regulatorische Konflikte. Dennoch gibt es Möglichkeiten für Schweizer Unternehmen, diesen Risiken entgegenzuwirken. Eine davon ist eine Multi-Cloud-Strategie, also ein hybrider Ansatz, bei dem kritische Daten lokal gesichert werden.

KI-Systeme werden zunehmend autonom und können Aufgaben übernehmen und Entscheidungen unabhängig treffen. Sind Unternehmen ausreichend darauf vorbereitet, die Kontrolle über solche Systeme zu behalten?

Der Mensch steht weiterhin im Zentrum und kann die Kontrolle über KI-Systeme behalten, vorausgesetzt, es bestehen technische Kontrollmechanismen und Schutzvorkehrungen sowie eine entsprechende Governance und klare Richtlinien.

Mit dem KI-Gesetz der EU (AI Act) gelten in Europa neue Regeln für den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Wie gut sind Schweizer Unternehmen darauf vorbereitet?

Die Mehrheit der Schweizer Unternehmen ist auf das KI-Gesetz der EU nicht ausreichend vorbereitet. Viele Unternehmen kennen die genauen Bestimmungen nicht und gehen davon aus, dass die Verordnung für sie nicht relevant ist, weil die Schweiz nicht Mitglied der EU ist. Das ist ein Irrtum: Die Anwendbarkeit hängt nicht allein vom Standort eines Unternehmens ab, sondern auch davon, in welchen Märkten es tätig ist.

Ist diese Regulierung notwendig, um Vertrauen und Sicherheit zu schaffen, oder droht Europa durch den AI Act im internationalen KI-Wettbewerb zurückzufallen?

Es ist wichtig, dass Innovation in Europa vorangetrieben und nicht verlangsamt wird. Gleichzeitig müssen Grundrechte, Gesundheit und Sicherheit geschützt werden. Die Angelegenheit ist komplex, denn Vorschriften, die nur für einen bestimmten Markt oder eine Region gelten, können die Innovationskraft beeinträchtigen. Der AI Act soll Schutz bieten. Wir müssen jedoch sicherstellen, dass daraus kein einseitiger Wettbewerbsnachteil entsteht.

Zur Person

Sébastien Durbec ist seit Frühling 2026 Country Head von Tata Consultancy Services (TCS) Schweiz und verfügt über mehr als 27 Jahre Erfahrung in der Technologie- und Beratungsbranche. Er besitzt einen Master of Engineering des IMT Atlantique und ist Mitglied der Crypto Valley Association.

Follow on Google News Follow on Flipboard
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email Copy Link

Verwandte Artikel

CHERY startet in der Schweiz mit der TIGGO-SUV-Familie

TrendAI™ Zero Day Initiative™ vergibt bei Hacking-Wettbewerb Pwn2Own Preisgelder in Höhe von über 1,2 Millionen US-Dollar

Klein, billig und oft falsch entsorgt: Die Krux des Fast-Tech-Trends

Luxushotel Istrien: das BO Hotel Palazzo und sein Erbe in Poreč

40 Jahre BMW M3

Trovarit bestätigt langfristige Opacc Strategie

Top Neuigkeiten

Sonne auf sicherem Grund: Strahlende Aussichten für neues Bürogebäude

17. Juni 2026189 Views

Grösstes Inflatable-Tent der Welt steht in der Schweiz

6. Februar 202668 Views

ZAUGG-Schneefrässchleuder ZRR10000M räumt den Schnee auf schwedischen Gleisen

29. Dezember 202167 Views

Biomasse-Transporte sind kein Holzweg

27. Dezember 202153 Views
Nicht verpassen

40 Jahre BMW M3

9. Oktober 20264 Mins Read6 Views

Sechs Generationen von High-Performance-Sportwagen der Premium-Mittelklasse Er war nicht das erste Modell in der Geschichte…

Trovarit bestätigt langfristige Opacc Strategie

8. Oktober 2026

Experte warnt vor Schein-Optimismus im Wohnungsbau

7. Oktober 2026

Burgenland: Weltreise ohne Langstrecke

7. Oktober 2026
Quick Links
  • Kontakt
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Lifestyle
  • SCHWEIZER FACHMEDIEN
  • PRESTIGE MAGAZIN
  • PRESTIGE TRAVEL
Business
  • PRESTIGE BUSINESS
  • bauRUNDSCHAU
  • energieRUNDSCHAU
  • Geschäftsführer*in Basel
KONTAKT

Herausgeber
Schweizer Fachmedien GmbH
Pfeffingerstrasse 19
CH-4153 Reinach

Email: info@schweizerfachmedien.ch
© 2026 bundesRUNDSCHAU. Alle Rechte vorbehalten.

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.