Close Menu
bundesRUNDSCHAU
  • Home
  • Bau
  • Fahnen und Flaggen
  • E-Government
  • IT-Security
  • Sicherheit
  • Logistik
  • Energie
  • More
    • Rohrsysteme
    • IT-Outsourcing
    • Kolumnen
    • Über Uns
Beliebt

SMITH UND McDONALD SIEGEN IN SILVERSTONE

13. August 2026

10 Jahre KEMARO: Eine Dekade Schweizer Innovation als Grundlage für globales Wachstum

13. August 2026

Importierte Gebrauchtwagen: Deutlich höheres Risiko für Tachomanipulation

13. August 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
bundesRUNDSCHAU
  • Home
  • Bau
  • Fahnen und Flaggen
  • E-Government
  • IT-Security
  • Sicherheit
  • Logistik
  • Energie
  • More
    • Rohrsysteme
    • IT-Outsourcing
    • Kolumnen
    • Über Uns
bundesRUNDSCHAU

Home»Highlight»Importierte Gebrauchtwagen: Deutlich höheres Risiko für Tachomanipulation
Highlight

Importierte Gebrauchtwagen: Deutlich höheres Risiko für Tachomanipulation

Schweizer FachmedienBy Schweizer Fachmedien13. August 20264 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest Telegram LinkedIn Tumblr Copy Link Email
Follow Us
Google News Flipboard

Importierte Fahrzeuge spielen auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt eine wichtige Rolle, bergen jedoch ein deutlich höheres Betrugsrisiko. Eine Analyse des Kfz-Datenunternehmens carVertical zeigt: Bei aus dem Ausland importierten Fahrzeugen ist die Wahrscheinlichkeit eines manipulierten Kilometerstands mehr als fünfmal so hoch wie bei Fahrzeugen, die ausschließlich in Deutschland genutzt wurden. Da historische Fahrzeugdaten beim Export häufig nicht länderübergreifend verfügbar sind, entstehen erhebliche Transparenzlücken, die Betrug begünstigen und das Vertrauen der Käufer in den europäischen Gebrauchtwagenmarkt schwächen.

Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in einer europaweiten Umfrage von carVertical wider: 74,6 % der deutschen Autofahrer befürchten, beim Kauf eines Gebrauchtwagens ein Fahrzeug mit versteckten Mängeln zu erwerben.

Importfahrzeuge weisen deutlich häufiger manipulierte Kilometerstände auf

Für die Analyse wertete carVertical alle Fahrzeughistorien aus, die zwischen August 2025 und Juli 2026 von Nutzern in Deutschland erworben wurden. Insgesamt wiesen 1,9 % der überprüften Fahrzeuge einen manipulierten Kilometerstand auf. Betrachtet man jedoch ausschließlich Importfahrzeuge, steigt der Anteil auf 4,2 %. Bei Fahrzeugen, die ihr gesamtes Leben in Deutschland verbracht haben, lag die Quote dagegen bei lediglich 1,4 %. Damit ist das Risiko eines zurückgedrehten Tachos bei Importfahrzeugen dreimal höher.

Auch das Vertrauen in den Gebrauchtwagenhandel leidet unter dieser Intransparenz. Laut einer europaweiten carVertical-Umfrage mit mehr als 10.000 Teilnehmern – darunter über 1.000 Befragte aus Deutschland – vertrauen 27,7 % der deutschen Autokäufer Gebrauchtwagenhändlern überhaupt nicht.

Ein wesentlicher Grund dafür ist die mangelnde Verfügbarkeit grenzüberschreitender Fahrzeugdaten. Kilometerstände, Unfallhistorien und weitere wichtige Informationen verbleiben häufig im Ursprungsland des Fahrzeugs. Dadurch können selbst seriöse Händler oft nicht erkennen, dass ein Fahrzeug bereits einen manipulierten Kilometerstand aufweist oder in einen schweren Unfall verwickelt war.

„Verschiedene Länder haben unterschiedliche Gesetze bezüglich der Manipulation von Kilometerzählern, was es schwierig macht, diese Art von Betrug international zu kontrollieren. Da Länder keine historischen Fahrzeugdaten austauschen, beginnt die Geschichte eines Autos bei Null, sobald es exportiert wird. Deshalb ist das Risiko, ein Auto mit zurückgedrehtem Kilometerstand zu kaufen, bei der Wahl eines importierten Modells immer um ein Vielfaches höher“, erklärt Matas Buzelis, Kfz-Experte bei carVertical.

Rund jedes dritte geprüfte Fahrzeug in Deutschland stammt aus dem Ausland

Importfahrzeuge haben in Deutschland einen spürbaren Marktanteil. Laut der Analyse wurden 18 % der über carVertical geprüften Fahrzeuge aus dem Ausland importiert, während 82 % ursprünglich aus Deutschland stammen. Europaweit variiert der Importanteil erheblich – besonders hoch ist er unter anderem in Lettland, Litauen, der Ukraine und Serbien.

Mit steigenden Importzahlen wächst auch das Risiko, auf Fahrzeuge mit versteckten Schäden oder manipulierten Kilometerständen zu treffen. „„Fahrzeuge aus anderen Ländern kommen oft nach Unfällen oder mit zurückgedrehten Kilometerständen. Nur weil ein Auto aus Frankreich, Österreich oder einem anderen Land stammt, bedeutet das nicht automatisch, dass es in gutem Zustand ist. Jedes Auto hat seine eigene Geschichte, und nicht alle davon sind angenehm“, sagt Buzelis.

Fehlende Daten erschweren den Verbraucherschutz

Während Behörden in der Regel umfangreiche Informationen über Fahrzeuge besitzen, die dauerhaft im Inland zugelassen waren, gehen viele dieser Daten beim Export faktisch verloren. Für Käufer bedeutet das: Ein wesentlicher Teil der Fahrzeughistorie bleibt häufig verborgen.

Entsprechend deutlich fällt die Forderung nach mehr Transparenz aus. 83,6 % der deutschen Befragten sind der Ansicht, dass Käufer Zugang zu historischen Fahrzeugdaten erhalten sollten. Zudem sprechen sich 64,8 % dafür aus, nicht sensible Fahrzeugdaten grenzüberschreitend verfügbar zu machen.

Auch bei der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) überwiegt der Wunsch nach mehr Offenheit. Obwohl sie in einigen europäischen Ländern als personenbezogene Daten behandelt werden, sind mehr als 79 % der deutschen Befragten der Meinung, dass die FIN-Nummern keine sensible Information darstellen und ihre Offenlegung kein Risiko für die Privatsphäre birgt.

Wie notwendig mehr Transparenz wäre, zeigt die Erfahrung vieler Autofahrer: 47,4 % der über 1.000 deutschen Befragten geben an, bereits mindestens einmal von einem unehrlichen Verkäufer getäuscht worden zu sein und ein Fahrzeug mit manipuliertem Kilometerstand oder versteckten Mängeln gekauft zu haben. Weitere 17 % wissen nicht, ob sie betroffen waren. Ein besserer Datenaustausch und ein leichterer Zugang zu historischen Fahrzeuginformationen könnten dazu beitragen, Betrug einzudämmen und den europäischen Gebrauchtwagenmarkt transparenter zu machen.

Methodik

Die carVertical-Studie analysierte Fahrzeugberichte, die von den Nutzern des Unternehmens in EU-Ländern zwischen August 2025 bis Juli 2026 erworben wurden.

Darüber hinaus basiert diese carVertical-Studie auf einer Umfrage, die auf dem Ladebildschirm des carVertical-Berichts angezeigt wurde und zwischen Oktober bis November 2025 mit rund 10.000 Befragten in 37 Ländern durchgeführt wurde, darunter über 1.000 Befragte in Deutschland. Da sich die Umfrage ausschließlich an carVertical-Nutzer richtete, repräsentiert die Stichprobe Personen, die sich aktiv für Gebrauchtwagen interessieren.

Über carVertical

carVertical ist ein IT-Datenunternehmen, das riesige Mengen an Fahrzeugdaten aus über 1.000 weltweiten Quellen sammelt und standardisiert, darunter nationale und bundesstaatliche Register von Strafverfolgungsbehörden, Finanzinstitute und Kleinanzeigenportale in 37 Ländern. Anschließend bündeln wir diese komplexen Daten in innovativen und benutzerfreundlichen B2B- und B2C-Produkten und verwandeln so Rohdaten in wertvolle Marktinformationen, Prognosen und umfassende Fahrzeugberichte.
carVertical
Follow on Google News Follow on Flipboard
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Telegram Email Copy Link

Verwandte Artikel

SMITH UND McDONALD SIEGEN IN SILVERSTONE

Schweizer Boutique-Reisebüro: Wie Verdugo Travel im digitalen Markt auf Vertrauen setzt

Hohe Nachfrage nach vorgezogenem Bestellstart: BMW Werk München startet mit steiler Anlaufkurve die Serienproduktion des BMW i3*

MAX TOTH VERSTÄRKT DAS STARTERFELD BEIM BAGGER WORLD CUP IN SILVERSTONE

Schweizer KMU bauen mit Amazon ihr Exportgeschäft trotz dem anspruchsvollen Umfeld weiter aus

Weltpremiere von Dagsmejan: Night Renew ist die erste Schlafbekleidung mit Kollagenwirkung

Top Neuigkeiten

Sonne auf sicherem Grund: Strahlende Aussichten für neues Bürogebäude

17. Juni 2026181 Views

Grösstes Inflatable-Tent der Welt steht in der Schweiz

6. Februar 202658 Views

ZAUGG-Schneefrässchleuder ZRR10000M räumt den Schnee auf schwedischen Gleisen

29. Dezember 202158 Views

Biomasse-Transporte sind kein Holzweg

27. Dezember 202146 Views
Nicht verpassen

Tag Heuer Formel 1 erobert die letzte Runde von Zandvoort

12. August 20266 Mins Read1 Views

Auf dem Circuit Zandvoort, wo der Motorenlärm durch die Dünen hallt und die Zuschauer hautnah…

Schweizer Boutique-Reisebüro: Wie Verdugo Travel im digitalen Markt auf Vertrauen setzt

7. August 2026

Hohe Nachfrage nach vorgezogenem Bestellstart: BMW Werk München startet mit steiler Anlaufkurve die Serienproduktion des BMW i3*

6. August 2026

CMF präsentiert Clip Pro: Open-Ear-Sound im Clip-Design

6. August 2026
Quick Links
  • Kontakt
  • Abo
  • Archiv
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Lifestyle
  • SCHWEIZER FACHMEDIEN
  • PRESTIGE MAGAZIN
  • PRESTIGE TRAVEL
Business
  • PRESTIGE BUSINESS
  • bauRUNDSCHAU
  • energieRUNDSCHAU
  • Geschäftsführer*in Basel
KONTAKT

Herausgeber
Schweizer Fachmedien GmbH
Pfeffingerstrasse 19
CH-4153 Reinach

Email: [email protected]
© 2026 bundesRUNDSCHAU. Alle Rechte vorbehalten.

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.