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Grünes Licht für die Sektorenkopplung

adminBy admin19. September 20183 Mins Read
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Nichts weniger als eine Revolution des Energiemarkts haben sich Fronius, der Spezialist für Energielösungen, und der Energieversorger aWATTar mit ihrer Zusammenarbeit auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam arbeiten die beiden frischgebackenen Partner daran, erneuerbare Energien flexibel und individuell nutzbar zu machen – vor allem mittels intelligenter Lösungen für die Sektorenkopplung, die Verbindung von erneuerbaren Energien, Wärme und Mobilität.

Fronius übernimmt insgesamt 25 Prozent des dynamischen Start-ups aWATTar. „Wir bringen gemeinsam mit aWATTar mehr echten grünen Strom in die Sektoren Mobilität und Wärme, damit heben wir die Energieversorgung auf das nächste Level“, verrät Martin Hackl, Leiter Solar Energy, Fronius International GmbH. Das erste gemeinsame Produkt der beiden Unternehmen ist Fronius Lumina, ein Ökostromtarif für Deutschland. Die Gebühren orientieren sich stündlich an den Preisen der Strombörsen und werden somit günstiger, wenn es windig und sonnig ist. Kunden steigern also ihren Grünstromanteil in Echtzeit, wenn sie planbare energieintensive Vorgänge in günstige Zeiten legen. „Fronius Lumina ist ein variabler und absolut transparenter Stromtarif, der eine maximale Nutzung von erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne ermöglicht und den Kunden erlaubt, ihre persönliche Energiewende zu gestalten. Das spart bares Geld und eröffnet ihnen viele neue Möglichkeiten“, erklärt Simon Schmitz, CEO und Co-Founder von aWATTar.

Mehrwert für die Wärme-, und Automotive-Branche
„Diese Kooperation bietet einen echten Mehrwert für den Wärmesektor und die Automotive-Branche“, ist Martin Hackl sicher. „Wir haben hierzu einige spannende Projekte in der Pipeline und werden jetzt gemeinsam auf potenzielle Kunden zugehen.“ Nach der Umsetzung in Deutschland ist auch eine weitere Internationalisierung geplant.

Energieflussmanagement als Schlüsselkompetenz
Die intelligente Vernetzung und Steuerung des gesamten Energie-Ökosystems in einem Haushalt bildet den Schlüssel zur Realisierung der dezentralen Energiewende. „Die Zusammenarbeit mit Fronius eröffnet uns ganz neues Potenzial in der intelligenten Energiesteuerung, weil wir nun die Erhöhung der Eigennutzung von Solarstrom mit der Optimierung des Stromtarifs – z.B. wenn einmal wenig Solarstrom vorhanden ist – kombinieren können“, verrät Simon Schmitz.„Die Kunden können sich somit erstmals sicher sein, dass ihr Stromverbrauch zu jeder Zeit wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll ausgerichtet wird.“ Für die Steigerung des Eigenverbrauchs hat Fronius schon jetzt verschiedene Lösungen im Portfolio – etwa den Verbrauchsregler Fronius Ohmpilot, der überschüssige Energie gezielt an die Warmwasserbereitung weiterleitet und dem Betreiber so ermöglicht, möglichst viel des erzeugten Stroms zu nutzen. Auch zahlreiche andere Produkte aus dem Fronius Angebot wie etwa Stromspeicher, Wechselrichter und Steueranlagen für Wärmepumpen sind bereits am Markt erfolgreich. Diese werden nun in Zusammenarbeit mit aWATTar erweitert, um auch den dynamischen Tarif zu nutzen.

Die Energie-Revolution weiter vorantreiben
Fronius und aWATTar wollen in Zukunft gemeinsam die Revolution auf dem Energiemarkt vorantreiben und mit konkreten Produkten die Vision von 24 Stunden Sonne – einer Zukunft, in welcher der weltweite Energiebedarf aus 100 Prozent Erneuerbaren gedeckt wird – in die Tat umsetzen.

Fronius International GmbH

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